Autor: Claude API

  • Eine Hebammenpraxis zieht ein

    Eine Hebammenpraxis zieht ein

    Ab August 2026 gibt es im Forum eine Hebammenpraxis. Julia Schekahn, Susanne Kreusler, Jule Limpf und Gesa Diering eröffnen ihre gemeinsame Praxis in der Eisenbahnstraße 21. Die vier freiberuflichen Hebammen arbeiten seit Jahren in Kreuzberg und Neukölln und begleiten Familien rund um die Geburt.

    Zum Angebot gehören Vor- und Nachsorge, außerklinische Geburten und Beleggeburten im Vivantes Klinikum Am Urban, dazu Kurse für Geburtsvorbereitung und Rückbildung. Perspektivisch wollen die vier ihr Angebot interdisziplinär erweitern und ein gut vernetztes, niedrigschwelliges Angebot für werdende und wachsende Familien im Kiez aufbauen.

    Dass im Forum künftig auch Schwangere begleitet werden und Wochenbett-Besuch aus dem eigenen Haus kommt, passt zu einem Ort, an dem seit fünfzig Jahren alle Generationen unter einem Dach leben. Wir freuen uns auf den Start.

  • SISU übernimmt das Restaurant

    SISU übernimmt das Restaurant

    Im Restaurant an der Köpenicker Straße 174 beginnt ein neues Kapitel: Anfang September eröffnet dort SISU. Hinter dem Namen, der für Mut, Entschlossenheit und Begeisterung steht, stehen die drei Gründer Daniel Nini, Belmin Sehovic und Christian Hubert Raab, seit vielen Jahren in der Berliner Gastronomie-, Kultur- und Kreativszene unterwegs.

    Ihr Konzept: ehrliche, regionale Küche mit Offenheit für Einflüsse aus anderen Teilen der Welt, im Mittelpunkt Qualität, Handwerk und Gastfreundschaft. Entstehen soll ein Ort, der sich wie ein gemeinsames Wohnzimmer anfühlt, lebendig, herzlich und offen für Begegnungen. Ein Anspruch mit Tradition an dieser Adresse: Das Restaurant im Erdgeschoss war schon immer eine Art Wohnzimmer des Forums.

    Wir danken Hans Richard, der den Ort über viele Jahre geprägt hat, und freuen uns auf eine gute, langfristige und gemeinschaftliche Zusammenarbeit mit dem SISU-Team.

  • Ordentliche Mitgliederversammlung 2025

    Ordentliche Mitgliederversammlung 2025

    Einmal im Jahr kommen die Mitglieder der Genossenschaft zur ordentlichen Mitgliederversammlung zusammen. Hier werden Rechenschaft abgelegt, Beschlüsse gefasst und die Weichen für das kommende Jahr gestellt.

    Die Versammlung ist der Ort, an dem sich die Selbstverwaltung des Forums konkret zeigt: Jedes Mitglied hat eine Stimme, unabhängig von der Zahl der Anteile. Unterlagen und Protokolle finden Mitglieder im internen Bereich.

  • Einkaufen in der  Vorratskammer des Forums

    Einkaufen in der Vorratskammer des Forums

    Die Vorratskammer ist kein gewöhnlicher Laden. Sie wird nicht betrieben, sondern getragen: Wer hier einkauft, wiegt selbst ab, notiert und bezahlt. Ein rotierendes Team aus Bewohner:innen kümmert sich um Einkauf, Abrechnung und Sortiment.

    Regale der Vorratskammer
    Regionale Bio-Lebensmittel, unverpackt wo möglich

    Das Sortiment: Grundnahrungsmittel, Obst und Gemüse aus regionalem Bioanbau, dazu Getränke und Haushaltswaren. Die Preise liegen knapp über dem Einkauf. Offen ist die Vorratskammer nicht nur für das Forum, sondern auch für Nachbar:innen aus dem Kiez.

    Wer mitmachen möchte, meldet sich bei der Hauskoordination oder bei der Vorratskammer selber (vorratskammer(at)forumkreuzberg.de).

  • Sommerfest im Forum

    Sommerfest im Forum

    Einmal im Jahr gehören die Höfe ganz dem Fest. Zwischen Spielschiff und Fliederbüschen stehen lange Tafeln, es gibt ein Buffet, zu dem alle etwas mitbringen, dazu Musik, Malworkshops und Kinderschminken.

    Malworkshop im Hof
    Malworkshop unter dem Pavillon

    Das Sommerfest ist offen für alle: Bewohner:innen, Gewerbetreibende, Freund:innen und Nachbarschaft. Organisiert wird es von wechselnden Teams aus der Gemeinschaft. Wer beim nächsten Fest mit anpacken will, findet über die Hauskoordination den Anschluss.

  • 90. Geburtstag von Gründer Michael Wilhelmi

    90. Geburtstag von Gründer Michael Wilhelmi

    Ohne die Menschen der ersten Stunde gäbe es das Forum nicht. Zum 90. Geburtstag von Michael Wilhelmi, einem der Gründer, kam die Hausgemeinschaft im Hof zusammen, mit Chor, Eurythmie und einem Überraschungsfest.

    Aus der 68er-Bewegung entstanden, ist das Forum bis heute von der Idee getragen, Wohnen und Arbeiten selbstbestimmt zu organisieren. Ein solcher Geburtstag ist auch ein Anlass, sich an die Anfänge zu erinnern.

  • Gesprächsabend: Verantwortungseigentum im Forum

    Gesprächsabend: Verantwortungseigentum im Forum

    Wem gehört das Forum? Und wie lässt sich verhindern, dass gemeinschaftlich getragene Häuser irgendwann doch wieder zur Ware werden? Um diese Fragen ging es an einem Gesprächsabend im Forum.

    Das Modell des Verantwortungseigentums trennt Stimmrecht von Kapitalinteresse: Ein Unternehmen oder ein Haus gehört sich in gewisser Weise selbst, Gewinne dienen dem Zweck statt der Ausschüttung. Für eine Genossenschaft wie das Forum ist das mehr als Theorie. Es berührt die Grundfrage, wie das hier Aufgebaute über Generationen bezahlbar und selbstverwaltet bleibt.

  • Klaus-Novy-Preis für das Forum Kreuzberg

    Klaus-Novy-Preis für das Forum Kreuzberg

    Das Forum Kreuzberg hat den Klaus-Novy-Preis gewonnen. Der Preis zeichnet Innovationen beim genossenschaftlichen Bauen und Wohnen aus und würdigt Projekte, die soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit zusammendenken.

    Eingereicht wurde die Bewerbung von unserer AG Nachhaltigkeit. Ausgezeichnet wurde das Zusammenspiel, das das Forum seit 1972 prägt: bezahlbarer Wohnraum in Selbstverwaltung, gemeinschaftliche Energieversorgung mit Blockheizkraftwerken, Photovoltaik und Wärmepumpen, dazu ein Geflecht aus Werkstätten, Ateliers, Theater und Kindergärten unter einem Dach.

    Preisverleihung Klaus-Novy-Preis
    Die Preisverleihung

    Wie das Preisgeld im Sinne der Nachhaltigkeit eingesetzt wird, entscheidet die Gemeinschaft. Die AG Nachhaltigkeit sammelt Vorschläge und freut sich über alle, die mitdenken wollen. Zur Feier des Preises gab es 2023 ein Fest im Forum.

  • Stolpersteine für die Familie Lesser

    Stolpersteine für die Familie Lesser

    Am 10. Mai 2019 wurden vor dem Haus Köpenicker Straße 174 drei Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an eine Familie, die hier wohnte, bis sie vor der nationalsozialistischen Verfolgung fliehen musste.

    Die drei Stolpersteine für die Familie Lesser
    Hier wohnte: Dr. Robert Lesser, Renate Lesser, Elisabeth Lesser

    Die Steine tragen die Namen von Dr. Robert Lesser (Jahrgang 1891), seiner Frau Elisabeth Lesser, geborene Schlesinger (Jahrgang 1895), und ihrer Tochter Renate Lesser (Jahrgang 1927). Robert und Renate Lesser flohen 1936 in die USA, Elisabeth Lesser 1938. Anders als die meisten, an die Stolpersteine erinnern, überlebten sie die Verfolgung.

    Warum an dieser Stelle

    Stolpersteine liegen dort, wo Menschen zuletzt aus freiem Willen gewohnt oder gearbeitet haben. Die kleinen Messingtafeln im Gehweg gehen auf ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig zurück, das seit den 1990er-Jahren in ganz Europa Verfolgte des Nationalsozialismus im Alltag sichtbar macht. Wer den Kopf senkt, um die Inschrift zu lesen, verneigt sich zugleich.

    Die verlegten Stolpersteine mit Rosen
    Nach der Verlegung: Rosen für die Familie Lesser

    Zur Verlegung kamen Bewohner:innen des Forums und Nachbar:innen zusammen. Dass die Geschichte dieses Hauses auch die Geschichte der Familie Lesser einschließt, gehört heute zum Selbstverständnis des Forums. Die Steine bleiben, wo sie liegen, als Teil des Alltags und nicht als abgeschlossenes Kapitel.